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Posts Tagged ‘Elberadweg’

Inzwischen sieht die Umleitung vom Radweg auf die Straße so aus:

Das ist sicherlich ein großer Fortschritt vor allem weil der Weg jetzt breiter und wesentlich haltbarer idt als der Trampelpfad, der da vorher lang ging. Trotzdem ist das bei Nässe eine schlammige Angelegenheit. Sauberer wird man nach eigener Erfahrung zumindest nicht, wenn man da lang fährt. Aber nochmal: weit besser als vorher.

Update zum Update: Inzwischen gibt es auch den Wegweiser, der einen wieder zurück auf den Elberadweg führt. Andererseits scheint die Beschilderung stadtauswärts lückenhaft zu sein. Das erste Umleitungsschild direkt auf dem Elberadweg fehlt, so ich es denn nicht übersehen habe.

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…oder Ich bin einfach zu nett!

Natürlich habe ich mich auch geärgert, dass der Elberadweg an der Baustelle der sinnlosen Waldschlösschenbrücke einfach so endet. Mehr aber auch nicht. Auch dass die Umleitung total verschlammt ist, habe ich fluchend in Kauf genommen.

Erst durch den Artikel in der SZ-Online wurde mir klar, dass das natürlich eigentlich völlig unzumutbar ist. Nicht nur, dass man sich völlig einsaut und die Sturzgefahr im Schlamm sehr hoch ist, am Käthe-Kollwitz-Ufer angekommen fährt man ein kurzes Stück auf dem Radweg, um dann – ebenfalls durch die Brückenbaustelle bedingt – auf die dort vielbefahrene Straße geleitet zu werden. Für Leute, die gern auf dem Elberadweg fahren, sich aber nicht in den Straßenverkehr trauen, ist das mehr als ärgerlich. Im Übrigen wird man auch hinter der Baustelle nicht auf den Elberadweg zurückgeleitet, sondern fährt dann auf einer Mischung von Radweg und Straße/für Radfahrer freigegebenem Fußweg weiter bis zum Terassenufer. Eine Kleinigkeit zwar, die aber zeigt, wie gering der Stellenwert der Radfahrer in Dresden ist.

Trotzdem hätte ich ohne den SZ-Artikel das alles einfach so hingenommen. Ich habe mich noch nicht mal mit meiner Frau darüber unterhalten. Bin ich zu nett?

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Dies ist der zweite Artikel, der sich mit der Dresdner Fahrradinfrastruktur beschäftigt. Behaltet dabei immer im Auge, dass der Artikel rein subjektiv ist. Ich schreibe darüber, was mir gefällt und was mich stört und versuche dabei die Allgemeinheit im Blick zu behalten. Andere Leute können natürlich zu anderen Schlüssen kommen.

Um wieder mit was Positivem anzufangen, den Elberadweg finde ich toll! Quasi quer (wow, zwei wörter mit q hintereinander!) durch die ganze Stadt und noch viel weiter, weit und breit keine Autos und fast überall von guter Qualität. Allerdings ist er natürlich nicht perfekt. Historisch bedingt, teilt man sich den Weg mit Fußgängern (Er war ja ursprünglich als Fußweg angelegt), und das obwohl er ziemlich schmal ist. An schönen Wochenenden und Sommernachmittagen ist das ein echtes Problem. Verbreitern ist aber auch keine Lösung, denn dann müsste man dafür Elbwiese opfern und deren schleichende Bebauung hat in Form einer Brücke bereits begonnen. Eine Möglichkeit wäre natürlich, den rechtselbischen Weg endlich mal fertig auszubauen, aber das ist ein anderes Thema.

Jetzt kommt aber auch schon die Problemstelle, um die es mir geht. Wenn man vom Elberadweg kommend in die Äußere Neustadt will, wird man per Hinweisschild in Johannstadt auf die Fähre geleitet. Das ist für Touristen vielleicht eine akzeptable Lösung, für den einheimischen Alltagsradler allerdings umständlich und teuer. Der nutzt dann lieber einen Kilometer weiter die Albertbrücke. Dort gibt es allerdings keinerlei Hinweisschild für Touristen und das wohl aus gutem Grund. Die Auffahrt zur Brücke von der Fahhradautobahn Elberadweg sieht nämlich so aus:

Im Vordergrund der asphaltiere Elberadweg, dahinter geht’s irgendwie weg und dann hoch auf die Brücke:

Für mich eines der größten Ärgernisse beim täglichen Radeln in Dresden. Diese Kopfsteinpflasterwüste ist außer mit einem Fully kaum befahrbar. Oben angekommen fährt man dann ein Stück auf einem kaum einen Meter breiten Radweg, der nur farblich vom ansonsten gleichen und direkt daneben laufenden Fußweg zu unterscheiden ist (keine weiße Begrenzungslinie). Das finde ich allerdings noch verschmerzbar, denn der Fußgängerverkehr ist dort sehr gering. Die Fahrt über die Albertbrücke selber war früher auf dem Granitplattenfußweg, von dem durch eine Linie ein „Radweg“ abgeteilt war, ebenfalls eine Katastrophe. Die Situation hat sich jedoch durch die Baufälligkeit der Brücke, die eine Verengung des Fußwegs und der Fahrbahn notwendig machte deutlich verbessert, denn jetzt gibt es einen asphaltierten Radweg:

Immer noch kein Meisterstück, aber immerhin.

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